Hunde aus dem Ausland

Immer mehr Menschen schauen bei der Auswahl des neuen Familienmitgliedes über die Landesgrenzen hinaus. Wer sich für einen Hund aus dem Ausland entscheidet, sollte aber nicht nur aus Mitleid handeln, sondern den neuen Begleiter möglichst vorausschauend und mit Bedacht wählen.

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Dieser Artikel ist erschienen im Fachmagazin Hundeschau,
Ausgabe 4/2012 (Autorin: Melanie Kranz).

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Hundegesundheit – Erste Hilfe beim Hund bei Vergiftungen

Ihr Hund frisst unterwegs einfach alles was Ihm unter die Nase kommt? Bei gebrauchten Taschentüchern, klebrigen Bonbons und alten Pizzaresten auf der Straße kennt er kein Halten mehr?
Nach dem Genuss fettiger Pommes die er unterwegs gefunden hat, kommt unser Gourmet auf vier Pfoten mit einer Magenverstimmung noch glimpflich davon. Bedrohlich für die Hundegesundheit wird es, wenn der Vierbeiner Substanzen, wie für ihn giftige Lebensmittel, Schädlingsbekämpfungsmittel oder Reinigungsmittel aufnimmt. Gefahr für Bello droht leider auch dort, wo wir sie nicht vermuten möchten. An Waldrändern, in Parks und an Grünflächen werden von Tierquälern leider immer wieder Giftköder ausgelegt um Hunden ganz gezielt zu schaden.
Das tückische an den präparierten Brocken ist, dass Sie nach den geschmacklichen Vorlieben unserer Vierbeiner gestaltet werden. Vergiftete Fleischklößchen oder Wurststückchen sind an Gemeinheit kaum zu übertreffen und Ihre Wirkung ist ohne sofortige Gegenmaßnahmen tödlich. Sollte Ihr Hund einen präparierten Köder aufnehmen und fressen, besteht eine Chance sein Leben zu retten, wenn Sie die gefährliche Situation sofort erkennen und wissen was Sie tun können. Hier finden Sie die wichtigsten Notfall – Tipps.

So erkennen Sie eine Vergiftung
Je nach aufgenommener Substanz können z.B. Speicheln, Hecheln, Erbrechen, Schwankender Gang, Lähmungserscheinungen, Krämpfe, Bewusstlosigkeit, Herzrasen oder Herzstillstand auftreten.

Das sollten Sie bei Verdacht sofort tun
Manche Gifte wirken sofort, andere wie z.B. Rattengift wirken zeitversetzt. Rufen Sie daher auch bei Verdacht auf eine Vergiftung sofort Ihren Tierarzt an. Umso eher er Gegenmaßnahmen einleiten kann, umso höher sind die Überlebenschancen Ihres Hundes.
Ist Ihr Hund bereits bewusstlos, legen Sie ihn in die stabile Seitenlage und stellen Sie sicher, dass seine Atemwege frei sind. Räumen Sie Erbrochenes aus der Mundhöhle und ziehen Sie die Zunge nach vorn, sollte sie nach hinten gerutscht sein. Drehen Sie zusätzlich seinen Kopf so, dass Speichel und Erbrochenes aus seimem Maul herauslaufen können. Wenn möglich sammeln sie das Erbrochene ohne viel Zeit zu verlieren z.B. mit einer Hundekottüte ein und nehmen sie es mit zu Ihrem Tierarzt.
Versuchen Sie Ihrem Hund keinesfalls, Milch, Öl oder andere Hausmittel zu verabreichen um ein Erbrechen zu fördern! Meist verschlimmern diese Substanzen den Zustand, weil sie die Verdauung und damit die Wirkung des Giftes fördern.

Beatmen Sie Ihren Hund, falls ein Atemstillstand eingetreten ist. Bei Herzstillstand nehmen Sie behutsam eine Herzmassage vor.
Auch wenn die Situation dramatisch ist, versuchen Sie auch Ihrem Hund zuliebe die Ruhe zu bewahren. Nur wenn Sie einen kühlen Kopf bewahren, können Sie Entscheidungen treffen, die Ihrem Hund das Leben retten können.
In einem Erste Hilfe Kurs für Hundehalter erfahren Sie, wie sie Ihrem Vierbeiner im Notfall mit Sofortmaßnahmen helfen können.

Das können Sie sofort tun um Ihren Hund zu schützen
Suchen Sie in Vorsorge nach einem Tierarzt mit einem 24 Stunden Notrufservice und speichern Sie Ihre Nummer in Ihr Mobiltelefon ein, so verlieren Sie im Notfall keine Zeit.
Bietet Ihr Tierarzt keinen 24 Stunden Notservice an, bekommen Sie unter der Rufnummer 089. 29 45 28 Auskunft über diensthabende Tierärzte.

Falls Sie ein Smartphone besitzen, laden Sie als App ein Giftköderwarnsystem wie „Giftköderradar“. Das GPS – Warnsystem informiert Hundebesitzer über aktuelle Fundstellen und Gefahrenzonen in ganz Deutschland.

Besser als jedes Giftköder – Warnsystem ist die Sicherheit, dass Ihr Hund unterwegs nicht nach Unrat sucht und nichts ohne Ihr „Ok“ vom Boden aufnimmt. Ein entsprechendes Training von Welpenalter an, ist die beste Lebensversicherung für Ihren Hund. Üben Sie mit Ihrem jungen Hund nicht nur Spielzeug, sondern auch verlockende Happen wie Kauknochen auf Signal sofort auszulassen und gegen attraktives Futter zu tauschen.

Bleiben Sie mit Ihrem Vierbeiner unterwegs im Gespräch. Beschäftigen Sie ihn mit interessanten Aktivitäten wie Suchspielen oder Gehorsamsbungen, anstatt einfach nur anonym neben ihm herzulaufen. Hunde registrieren haargenau, wann wir mit unserer Aufmerksamkeit abschweifen, z.B. wenn wir Nachrichten in unser Mobiltelefon tippen. Achten Sie auf einen der Umgebung angepassten Radius, der Ihnen erlaubt die Aktivitäten Ihres Hundes so gut wie möglich zu beobachten und zu kontrollieren.

Kann Ihr Hund wirklich keinem Happen widerstehen gewöhnen Sie Ihren Hund an einen gut sitzenden Maulkorb der ihn an der Aufnahme von gefährlichen Brocken hindert, bis Sie ein Alternativverhalten trainiert haben.

PLAY SIT STAY – mobile Hundeschule München

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Gute Hundeschule – braver Hund!

Jeder, der sich für ein Leben mit Hund entscheidet möchte, dass sich der Vierbeiner brav, den Lebensumständen anpasst, freundlich gegenüber Menschen und Artgenossen verhält und möglichst auf das erste Wort hört. Kompetente Hundeprofis können auf dem Weg zu einem glücklichen Mensch – Hund Team mit sinnvollem Training wertvolle Hilfestellung leisten.
Doch was macht eine gute Hundeschule, einen guten Hundetrainer oder eine gute Hundetrainerin aus und welches ist die richtige Erziehungsmethode für Ihren Hund?

Geschätzt gibt es derzeit ca. 2300 Hundeschulen in Deutschland, Tendenz steigend. Für die Ausübung des Berufes des Hundetrainers oder der Hundetrainerin gibt es jedoch bislang keine festgelegte Ausbildung oder standardisierte Qualitätsmerkmale. Es bleibt jedem, der den Beruf des Hundetrainers ergreifen möchte überlassen, ein Prüfsiegel in einem Wochenendseminar zu erwerben, oder sich über Jahre mit erheblichen finanziellen und zeitlichen Aufwand in einer zertifizierten Schulungseinrichtung ausbilden zu lassen. Hundetrainer sollten genügend Fachkompetenz rund um das Hundeverhalten haben, so viel steht fest. Um Ihr Fachwissen adressieren zu können, sollten sie für die Beratung des Hundehalters notwendige kommunikative Kompetenz besitzen. Häufig treffen Trainer und Hundehalter erst in Krisensituationen aufeinander, wenn der Leidensdruck der betroffenen Menschen wegen problematischem Hundeverhalten groß ist und die Nerven blank liegen, in solchen Situationen sind vor allem die sozialen Fähigkeiten des Hundeexperten gefragt.

Die folgende Checkliste kann Ihnen auf der Suche nach einer guten Hundeschule hilfreich sein.

KOMPETENT Verfügt die Hundeschule über Qualifikationen, sind die Trainer theoretisch und praktisch ausgebildet? Scheuen Sie sich nicht nachzufragen! Ein erfolgreiches Hundetraining setzt Kenntnisse des Hundetrainers oder der Hundetrainerin in folgenden Bereichen voraus:

1. Grundlagen der allgemeinen Verhaltensbiologie
2. Verhaltensbiologie des Hundes
3. Lernverhalten
4. Neurophysiologie
5. Ausdrucksverhalten
6. Rassekunde
7. Hundezucht
8. Hundehaltung
9. Hundeernährung und Gesundheit
10. Anatomie
11. Recht
12. Umgang mit Kunden

Das praktische Training sollte nicht von einer pauschalen Meinung oder der Weltanschauung des Trainers geprägt sein, sondern das Lernverhalten des Hundes umfassend berücksichtigen. Darüber hinaus werden Ihnen erreichbare Trainingsziele in Teilschritten verständlich vermittelt.

INDIVIDUELL Werden Sie persönlich ernst genommen? Eine gute Hundeschule nimmt sich Zeit für Sie: befragt Sie nach dem Alter und Herkunft Ihres Hundes (kommt er von einem Züchter oder aus dem Tierschutz?), fragt nach Krankheiten und Beeinträchtigungen Ihres Hundes (hat er unter Umständen chronische Schmerzen?) und informiert sich über Ihre persönlichen Lebensumstände (ist Ihr Hund ein Familienhund, geht er mit ins Büro oder lebt er mit weiteren Hunden und Tieren in einem Haushalt?).
Eine gute Hundeschule erklärt nicht eine einzige Trainingsmethode für die einzig richtige. Eine Erziehungsmethode die für den Hund ihres Nachbarn vielleicht die richtige ist, kann für sie und Ihren Hund unter Umständen nicht die geeignete sein. Ihr Trainingsplan wird aufgrund Ihrer persönlichen Umstände individuell auf Sie und Ihren Vierbeiner abgestimmt. Fühlen Sie sich mit einer vorgeschlagenen Trainingsmethode dennoch unwohl, sollte Ihnen ein kompetenter Hundeprofi eine sinnvolle Alternative vorschlagen können.

GEWALTFREI Machen Sie einen großen Bogen um Hundeschulen deren Mitarbeiter sie oder Ihren Vierbeiner im militärischen Kasernenton anbrüllen oder Ihnen gar die Verwendung tierschutzrelevanter Erziehungshilfsmittel wie Stachel- oder Würgehalsbänder, Elektroreizgeräte, Kopfhalfter oder anderer sogenannter Erziehungsgeschirre empfehlen.
Ein guter Hundetrainer weiß Ihnen zu vermitteln, wie Sie Ihre Trainingsziele ohne Gewalt und unnötigen Druck erreichen.

KOOPERATIV Eine gute Hundeschule vermittelt Sie in speziellen Fragen, oder bei Problemen, für die ihr Fachwissen nicht ausreicht, gern an fachlich spezialisierte Tierärzte oder Kollegen weiter.

FAIR Eine gute Hundeschule drängt Sie nicht zum Kauf von Abonnements oder zur Unterschrift nicht nachvollziehbarer Verträge die dauerhafte Verbindlichkeiten nach sich ziehen könnten.
Ihnen wird erläutert welche Trainingsziele für Sie und Ihren Vierbeiner realistisch sind und wann sich erste Erfolge durch das gemeinsame Training zeigen werden.

TRANSPARENT Eine gute Hundeschule, gibt Ihnen auf einer gut geführten Homepage Informationen rund um Qualifikationen, Referenzen, das Trainingsangebot und einen detaillierten Überblick über die Preise des Angebots. Fragen zum Angebot oder der Arbeitsweise werden so zeitnah wie möglich telefonisch oder per Mail beantwortet.

SYMPATHISCH Schlussendlich, sollte Ihre Hundetrainerin oder Ihr Hundetrainer Ihnen und selbstverständlich auch Ihrem Hund sympathisch sein. Ihr Trainer sollte sich offen, aufmerksam und freundlich in Ihre Situation und Ihre Gedanken einfühlen können und Sie so wie sie sind, annehmen und respektieren können.

Endlich, Sie haben die Hundeschule oder den mobilen Trainer Ihres Vertrauens, der alle Qualitätskriterien erfüllt gefunden! Nun liegt es an Ihrer Motivation und Ihrem Fleiß, ob und wann sich der gewünschte Trainingserfolg einstellt.

Was wünschen Sie sich von Ihrer Hundeschule? Schreiben Sie zum Artikel von Melanie Kranz einen Kommentar.

Ich unterstütze Sie mit meiner mobilen Hundeschule mit artgerechter Hundeerziehung und gewaltfreiem Hundetraining in und im Umland von München, auf dem Weg zu einem glücklichen Mensch-Hund Team!

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